Diese Korrektur erfolgt nur in der Dynamik - also in der
Bewegung.
Eine Korrektur in der Ruhe ist nicht möglich, weil
die Beharrungskräfte der Muskulatur und Sehnen eine
Veränderung der Wirbellage in der Ruhe nicht zulassen
würden.
Pendelt der Patient aber kräftig mit einem Bein (immer
das der Druckseite entgegengesetzte), so ist die Muskulatur
durch die leicht drehende Bewegung der Wirbelsäule so
abgelenkt, dass eine Verschiebung der einzelnen Wirbel durch
seitlichen Druck relativ leicht erfolgt.
Diese Korrekturen nimmt der Körper gerne an. Ein zurückrutschen
der Wirbel ist sehr selten. Das seitliche Drücken der
Wirbel an den Dornfortsätzen ist meist schmerzhaft.
Mit beenden des Daumendruckes verschwindet auch der Schmerz
sehr schnell.
Ist der Wirbel zur linken Körperseite verschoben, so
drückt der Behandler mit dem rechten Daumen oder mit
dem rechten mittleren Fingergelenk den Wirbel wieder in Richtung
Körpermitte.
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