In der Verlängerung der Brustwirbelsäule tastet
der Behandler mit gleicher Technik der Daumen auch den 7.
bis 5. Halswirbel. Die Korrektur dieser Wirbel wird wie bei
den Brustwirbeln durchgeführt. Statt des Armpendelns
wird der Kopf gleichmäßig hin- und hergedreht
(Nein-Bewegung des Kopfes).
Die Halswirbel 1 bis 4 lassen sich nicht über die Dornfortsätze
tasten (der 2. Halswirbel ist eine Ausnahme).
Sie werden an den seitlichen Querfortsätzen getestet und korrigiert.
Eine besondere Wichtigkeit hat der 1. Halswirbel, der Atlas,
auf dem der Schädel ruht.
Atlas Verschiebungen können viele Probleme machen z.B. (Migräne,
Dauerkopfschmerzen, Lähmungen, chron. Müdigkeit, usw. ).
Die Korrektur des Atlas erfolgt in drei gleichzeitigen Hand-Bewegungen
des Therapeuten: seitlicher Druck auf den rechten oder linken
Querfortsatz der Halswirbel, drehen des Kopfes, sanftes Hochziehen
des Kopfe s mit beiden Händen.
In diesem Zusammenhang ist auch der 7. Halswirbel, der Prominente,
wichtig. Er steht an der Schwelle zwischen Kopf und Körper,
wie ein Torwächter. Seine Blockade behindert den Energiefluss
in den Kopf und kann auch zu Sehschwäche, Hörproblemen,
Schwindel, Gedächtnisschwund, Depressionen und Migräne
führen.
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